Das AuZeBi ist keine öffentliche Einrichtung und auch kein Gewerbebetrieb. Das erklärt sich aus seiner Entstehungsgeschichte.

Historie

Zur Zeit der Einführung des ersten bayerischen Nichtrauchergesetzes (2007?) gab es eine Gruppe von Rauchern und gleichzeitig eine leerstehende Wohnung eines Mitglieds dieser Gruppe. Es wurde beschlossen, diese Wohnung im Winter  für gesellige Zusammenkünfte am Wochenende zu nutzen. "Möbliert" wurden die Räume mit Bierzeltgarnituren, die im Sommer anderswo genutzt wurden. Die Speisen- und Getränkeversorgung funktionierte wie bei gewöhnlichen Grillfesten: Die Plastikschüsseln mit Inhalt, das notwendige Geschirr und Besteck wurde herangeschleppt, Trinkgefäße wurden mitgebracht. Das "Großreinemachen" fand am nächsten Tag statt, verbunden mit Rückenschmerzen beim Abwasch in der Badewanne.

Die Rückenschmerzen waren der Auslöser dafür, die vorhandenen Anschlüsse für die Einrichtung einer Küchenzeile zu nutzen. Seitdem wurde die Einrichtung immer wieder einmal ergänzt durch ausrangierte, aber noch funktionsfähige Möbelstücke, die in Oberfranken üblichen enormen Porzellanvorräte, Reste aus Haushaltsauflösungen etc. EinzelneTeile der Ausstattung wurden nach und nach gebraucht angeschafft, gelegentlich auch neu gekauft.

So entstand eine Örtlichkeit, die immer mehr dem ähnelte, was einem Menschen der Nutzergruppe als "selbstverwaltetes Jugendzentrum" der späten 60er, frühen 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in Erinnerung war. Das Ding bekam deshalb einen Namen: AuZeBi.

Heute steht das AuZeBi mit allen (Un-)zulänglichkeiten Menschen zur Verfügung, die sich treffen wollen, ohne auf kommerzielle Angebote zurückzugreifen. Wer es nutzen möchte, kann unter auzebi@cpmhnz.de Kontakt aufnehmen und nachfragen.

Weil es immer wieder Menschen gibt, die bereit sind, ohne Lohn etwas für andere zu tun, kann neben der Selbstversorgung nach Absprache auch das persönliche Angebot "einer AuZeBi"  in Anspruch genommen werden, die Versorgung mit Speisen und Getränken zu übernehmen. (Im kommerziellen Sektor nennt sich das `Catering´.)

Seit es das AuZeBi gibt, haben Menschen, Gruppen, Organisationen des öfteren diese Möglichkeit genutzt, kostengünstig zu tagen oder zu feiern. Geringfügige Überschüsse des `Caterings´ haben geholfen, die Gegenstände anzuschaffen, die zeitgemäß zur Durchführung von Bildungsveranstaltungen nötig sind: Leinwand, Moderationswände, eine ausreichende Anzahl stapelfähiger Stühle ... . Die bisher angesammelten geringfügigen Überschüsse der "hauswirtschaftlichen Abteilung" haben inzwischen auch die Anschaffung eines Beamers ermöglicht. Präsentationen, Filme ... sind jetzt jederzeit möglich.

Übersicht über die bisherigen und die geplanten Veranstaltungen